Warum ich eine Photovoltaikanlage gebaut habe
| Nachdem ich mich schon länger mit dem Gedanken befaßt hatte, eine Photovoltaik-Anlage zu bauen, habe ich mich im Juli 1999 in das Vergütungsprogramm für Photovoltaikanlagen vom Februar 1999 eingetragen. |
| Die Stadtwerke Erlangen machten mir damals wenig Hoffnung weil nur 50 Anlagen gefördert werden und ca. 30 Anlagen zum damaligen Zeitpunkt bereits schon verwirklicht waren und ich aufgrund der späten Anmeldung auf Platz 75 der Warteliste landete. |
| Im März 2000 kam dann die überraschende Nachricht, dass ich das Programm mit folgenden Konditionen in Anspruch nehmen kann: |
| Der Betreiber einer Photovoltaikanlage erhält für den gesamten erzeugten Solarstrom eine Vergütung von 1,76DM je kWh netto (0,90EUR je kWh netto) für einen Förderzeitraum von ca. 7 Jahren (je nach Anlagengröße) Anschließend werden 0,99DM / kWh nach EEG vergütet. |
| Außerdem kann man für einen Teil der Investitionskosten ein zinsloses Darlehen von der KfW in Anspruch nehmen. Hier sind die ersten zwei Jahre tilgungsfrei und die letzten beiden Jahresraten werden erlassen. |
| Da im März dann auch noch angekündigt worden ist, daß es ein Erneuerbare Energiengesetz in Kraft tritt, war folgender Entschluß gefaßt: |
| Ich installiere auf unserer Fertiggarage eine Photovoltaikanlage mit
1,32 kWp Leistung und speise den gesamten erzeugten Solarstrom in das öffentliche
Stromnetz ein.
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| Martin Sacherl | 06/2000 |